Comic Con Dortmund 2017

 

Seit meiner frühesten Kindheit sammle ich Comics; mein kleines Büro unter dem Dach (Festung der Einsamkeit) quillt schon langsam über. Ich liebe Star Trek, und schaue mir jede Comicverfilmung im Kino oder, wenn ich das zeitlich nicht schaffe, Zuhause auf dem eigenen TV an.

Was liegt da nicht näher, als eine ComicCon zu besuchen? Seit langem vorgehabt, dieses Jahr hat es endlich geklappt. Mit vier weiteren Nerds traf ich mich an einem Sonntagmorgen zum Frühstück. Frisch gestärkt fuhren wir sodann nach Dortmund. In den sozialen Netzwerken wurde berichtet, dass es am Vortag dort nicht so gut gelaufen sei. Die Hallen waren überfüllt, stundenlanges Anstehen für ein Autogramm oder für ein Foto mit den Stars. Es wurden aber seitens der Verantwortlichen über Nacht einige logistische Veränderungen vorgenommen, so dass wir von diesem Chaos verschont blieben. Natürlich bildeten sich lange Schlangen, aber es war doch sehr erträglich.

In den Hallen ging einem dann natürlich das Herz auf. Nicht nur der Nerd in mir war begeistert. Auch als Fotograf kam man da voll auf seine Kosten. Gleich in der ersten Halle traf man an jeder Ecke Cosplayer, die stolz ihre Kostüme vorführten.

Hier einige Beispiele:

 

 

Gerade auch die Zombiefraktion hatte sich mächtig ins Zeug gelegt:

 

Wie ich bereits geschrieben habe, als Fotograf kam man aus dem Knipsen gar nicht mehr heraus…

 

Auch die andere Halle war recht gut besucht.

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Dort konnte man sich mit nerdigen Merchandising eindecken:

 

Mein persönliches Highlight war dann die Begegnung mit dem einzig wahren Highlander Connor MacLeod vom Clan der MacLeod, geboren 1518 in Glenfinnan am Loch Shiel. Sein bürgerliche Name ist Christopher Lambert:

Natürlich musste ich mir ein Autogramm holen:

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Das viele Herumlaufen erforderte dann doch seinen Tribut. Als ich mich auf diesen recht unbequemen Stuhl ausruhen wollte, wurde ich jedoch unmissverständlich aufgefordert, doch bitte weiterzugehen.

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Auf der Bühne wurden den ganzen Tag über diverse Stars interviewt. Eine gute Gelegenheit, sich etwas auszuruhen und zuzuhören. Hier war es z.B. Billy Boyd, bekannt aus den Filmen „Herr der Ringe“:

 

Nach vielen Stunden ging auch dieser Tag vorüber.

Fazit: Für Fotografen und Nerds ein absolutes Highlight. Aufpassen muss man nur auf seine Geldbörse, denn diese kann sich sehr schnell leeren. Aber es macht Spaß, und wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein!

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Änderungen für 2018

Als passionierter Fotograf klebst du das ganze Jahr hinter deiner Kamera, so auch ich. Trotzdem gibt es Momente, wo ich sie nicht dabei habe, so auch gestern in Düsseldorf, wo ich mit meiner Frau ein klassisches Konzert besuchte (es muss ja nicht immer Ray Wilson sein). Nicht nur auf der Bühne, sondern auch abseits davon während der Pause im Foyer sah ich viele eindrucksvolle Motive. Naja, es muss auch mal ohne Kamera sein…

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Worauf ich aber mit diesem Blogeintrag hinauswollte: auch wenn ich das ganze Jahr über Fotograf bin, knubbeln sich meine (bezahlten) Tätigkeiten hauptsächlich in den Sommermonaten; diese sind für dieses Jahr vorbei, so dass ich diesbezüglich etwas zur Ruhe komme und ich mir Gedanken machen kann, wie es denn dieses Jahr so gelaufen ist. Was habe ich anders gemacht, was war neu, und wo sind Verbesserungsmöglichkeiten?

Ich habe mir 3 Punkte notiert, die ich unbedingt in Angriff nehmen möchte:

 

  1. Fotografennetzwerk aufbauen!

Dieses Jahr war meine größte Auftragsdichte überhaupt. Eine Hochzeit reihte sich an die nächste. Das Ganze macht mir wahnsinnigen Spaß, doch was ist, wenn ich plötzlich krank werde? Oder wenn sich Termine zeitlich sehr annähern?

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Um das Ganze etwas abzufedern, möchte ich mir ein Netzwerk an befreundeten Fotografen aufbauen, die sich gegenseitig unterstützen, und vielleicht mal einspringen, wenn es zu einem unerwarteten Engpass kommen sollte. Das ist mir dieses Jahr zum ersten Mal passiert. Mein Dank geht an Carsten Grunwald, der ganz spontan für mich einspringen und einen Auftrag übernehmen konnte!

Im Zeitalter von sozialen Netzwerken sollte es wohl kein Problem sein, eben so ein Netzwerk aufzubauen. Wie gesagt, das ist ein Punkt für meine anstehende Agenda.

 

  1. Mitentscheidung des Kunden an den Fotos!

Nach einem Auftrag sichte ich die gemachten Fotos und sortiere aus. Bei Hochzeiten kommen schon weit über 1000 Fotos zusammen. Also schaue ich drüber. Technisch mangelhafte Fotos (unscharf, verwackelt, falschbelichtet) werden sofort rausgenommen. Da ich gerne Reihenaufnahmen mache, gibt es von diversen Szenen manchmal mehrere gleichartige Fotos. Hier suche ich das Beste aus (haben alle die Augen auf? Ist ein Arm oder Bein angeschnitten..? etc). Und dann entscheide ich noch, ob das Bild an sich eine Aussage hat. Wenn es „nur“ so dahingeknipst ist, nehme ich es auch raus.

Öfters werde ich dann gefragt, ob ich denn nicht alle Fotos übergeben könne. Sie bräuchten auch nicht bearbeitet sein, wird dann noch in die Diskussion geworfen.

Ähh, nein, das mache ich nicht! Das wäre für mich so, als ob ich zur analogen Zeit, die unentwickelten Negative dem Kunden in die Hand gedrückt hätte (ältere Leser wissen, wovon ich schreibe).

Ich gebe ja nicht nur die Fotos, sondern auch ein Bild meiner Arbeit mit ab!

Und wenn da so viele nichtgelungene Fotos mit dabei sind… Du verstehst.

Aber ja, ich verstehe auch die andere Seite. Sie haben wohl nicht den Blick wie ich auf die Fotos. Sie sehen das Ganze nicht aus der technischen, sondern mehr aus der emotionalen Perspektive. Ihnen ist es vielleicht egal, ob das Bild etwas unscharf ist, aber hey, das Baby guckt gerade so süß.

Also habe ich mich im Netz umgeschaut, und bin auf den Anbieter PicDrop gestoßen.

Dort kann man online seine Fotos hochladen und dem Kunden mit einem Passwort geschützten Zugang die Fotos zur Ansicht zur Verfügung stellen. Dieser hat dann dort die Möglichkeit, die von ihm gewollten Fotos zu markieren (oder die nichtgewollten). Außerdem kann er dort zu jedem Foto noch ein Kommentar oder Verbesserungsvorschläge abgeben. Ich bekomme per Mail die Infos zugeschickt, und kann dementsprechend reagieren. Natürlich werde ich auch hier eine Vorauswahl treffen, schließlich kann ich dem Kunden nicht zumuten, hunderte von Fotos durchzuschauen. Es geht ja mehr darum, dass wir uns quasi online zusammensetzen und gemeinsam über die Fotos entscheiden. Ich werde also meine Anzahl an Fotos, die ich zur Verfügung stelle, vergrößern. Ich hoffe, dass damit die Diskussionen, alle Fotos haben zu wollen, der Vergangenheit angehören.

 

  1. Bearbeitungszeit verkürzen!

Bisher brauche ich knapp 4 Wochen, um ein Hochzeitsshooting, das sich über einen ganzen Tag erstreckt und bis über 1000 Fotos produziert, zu bearbeiten. Das liegt nun mal daran, dass ich nicht hauptberuflich Fotograf bin, sondern diese Tätigkeit nebenher mache. In der Woche gehe ich meiner regulären Arbeit nach, so dass eigentlich nur die Wochenenden zur Fotobearbeitung zur Verfügung stehen. Ich habe aber auch ein Privatleben und eine Familie, was dann die Bearbeitungszeit nochmals verkürzt. Aber so, wie der Kunde die Fotos natürlich so schnell wie möglich haben möchte, so möchte ich einen Auftrag auch schnellstens hinter mich bringen, um mich auf das nächste zu konzentrieren (und wenn dann noch Anfragen wie unter Punkt 3 beschrieben auflaufen…).

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Nun, ich habe entschieden, eine gewisse Anzahl von meinen Urlaubstagen im Jahr für Fotobearbeitungstagen zu reservieren. Hochzeiten fallen ja meistens am Wochenende statt. Wenn ich also in der darauffolgender Woche einen Tag Urlaub nehme (Frau und Kinder sind dann auch nicht Zuhause), und den ganzen Tag die Fotos bearbeite, sollte ich zeitnah fertig werden.

So, das sind meine Überlegungen für das nächste Jahr. Ob und wie ich alle drei Punkte verwirklichen kann, wird sich herausstellen.

Aber vielleicht gibt es noch andere, bessere Lösungen? Wie machst Du es? Ich bin offen für Vorschläge. Also immer her damit.

Man sieht sich…

 

 

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Meine neue Kamera

Vor einigen Wochen veröffentlichte Canon die Mitteilung, dass sie die 6D Mark 2 rausbringen. Zur Zeit arbeite ich noch mit der 7D (Mark 1), und diese ist nunmal in die Jahre gekommen. Und ja, ich liebäugel mit einer Vollformatkamera. Warum? Sie sollen nunmal qualitativ besser sein als die APS-C-Kameras. Und nach so vielen Jahren, wollte ich mir eben jetzt eine Vollformat gönnen. Preislich ist sie auch gerade noch annehmbar (2099 Euro UVP), wobei der Straßenpreis in den nächsten Monaten fallen wird. Problem ist nur, dass meine Objektive nicht für Vollformat geeignet sind. Dachte ich erst. Meine teuerstes Objektiv ist das Telezoom 70-200 mm 2.8 von Tamron. Ein Anruf bei Calumet in Essen bestätigte mir jedoch, dass dieses Teil auch auf eine Vollformat passt.

Dann ist da mein Allrounder, den ich immer drauf habe. Das ist das 17-50 mm 2.8 von Tamron. Das nutze ich fast immer auf Konzerten oder Hochzeiten. Das müsste ich mir für Vollformat neu kaufen, da wäre der Preis bei knapp 850 Euro. Mit Ersatzakku und Chipkarten käme mir also die neue Kamera mit Zubehör so zwischen 2600 € bis knapp 3000 €, je nachdem, wie der Preis für die Kamera in den nächsten Monaten fallen würde.

Also fing ich an, mir technische Informationen über die Canon 6D MII einzuholen.

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Das Netz war voll von Infos, allerdings waren diese doch recht durchwachsen bis sehr negativ. Aber Du kennst das: wenn man sich erstmal in einer Sache verbissen hat, möchte man das Negative nicht so wahrnehmen.

Also fing ich an zu grübeln…

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und überlegte und überlegte…

Welche Nachteile hat denn die Canon 6D M2?

  • Da ist zum einen das nicht gerade tolle Rauschverhalten. Aber gerade da muss sie gut sein, wenn ich bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren muss (Hochzeiten, Konzerte)
  • Dynamikumfang. Der soll sogar schlechter geworden sein.
  • Nur ein Kartenslot.

Meine neue Kamera soll also die Nachteile oben nicht haben, und darüberhinaus auch gute Videoaufnahmen machen können. Meine jetzige hat nämlich kein Autofocus beim Filmen, was mir des öfteren unscharfe Aufnahmen einbrachte.

Also suchte ich weiter und fand: die Canon 7D Mark 2. Ja, eine Weiterentwicklung meiner jetzigen Kamera. Die ist zwar auch schon seit 2 Jahren auf dem Markt, ist aber irgendwie an mir vorübergegangen. Und sie hat wirklich all das, was ich von meiner Kamera erwarte. Und der Preis von knapp 1350 € ist auch recht akzeptabel (bis Ende August bietet Canon sogar ein Cashback von 150 € an).

Somit ist die Entscheidung gefallen. Jetzt muss ich nur noch nach Essen zu Calumet kommen. Ich kann es kaum erwarten… 🙂

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Scheckkarten-USB

Die Fotos sind alle bearbeitet, einige werden ausgedruckt und sodann in ein Leporello gesteckt. Dazu einige Visitenkarten zwecks Werbung. Die umfangreichen Fotodateien wurden bisher auf CD bzw. bei noch größeren Mengen auf DVD gebrannt. Das ganze bekam dann der Kunde von mir überreicht.

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Ich hatte bisher einmal den Fall, dass ein Kunde kein CD/DVD-Laufwerk an seinem  PC hatte. Daraufhin hatte ich ihn das Ganze auf USB kopiert. Schon damals gefiel mir diese Kombination mit USB und ausgedruckten Fotos. Auf der anstehenden Photokina hatte ich mich bei diversen Anbietern über deren Angebote informiert. Ja, sie sahen (gerade für Hochzeiten) sehr gut aus, waren auch relativ günstig… doch scheute ich mich noch etwas vor einer Großbestellung aus dem europäischen Ausland.

Nun habe ich aber doch den Schritt gewagt. Meine Wahl fiel auf Flashbay. Die Auswahl an Sticks ist recht groß, und man kann sie auch personalisieren. Also lud ich mein Logo hoch und holte mir ein Angebot rein. Das ging auch recht schnell, die Preise sind recht moderat.

Am selben Tag rief mich ein Mitarbeiter von Flashbay an und erkundigte sich, ob denn alles so in Ordnung sei. Jetzt kann man sich streiten, ob das aufdringlich oder eben eine gute Dienstleitung ist. Wir einigten uns darauf, dass die weitere Korrespondenz auf schriftlichem Wege erfolge, da ich nicht immer Zeit und Muße habe, alles per Telefon zu besprechen. Schon allein, weil ich mit den diversen Arten der Sticks und deren unterschiedlichen Druckmöglichkeiten etwas durcheinander kam, sagte mir Flashbay zu, mir Muster zu schicken, die wirklich am nächsten Tag in meinem Briefkasten waren.

Mit diesen Mustern überwarf ich dann meine bisherigen Ideen, eine neue wurde entwickelt. Diese wurde dann per Mail schnell verwirklicht, und eine Woche später wurden dann meine USB-Sticks per UPS geliefert.

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Meine Idee war, dass ich quasi meine Visitenkarten, die ich ja bei den Fotos als Eigenwerbung mit dazulege, auf den Scheckkarten-USBs abbilde. Das heißt, dass auf der einen Seite ein Schwarzweiß-Foto mit meinen (abgespeckten) Kontaktdaten abgedruckt wird, auf der anderen Seite ein Farbfoto.

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Mit der Qualität bin ich eigentlich sehr zufrieden. Eigentlich? Nun, ich bin ja, was meine Fotos anbelangt, ein kleiner Perfektionist. Das Farbfoto auf meine USB-Scheckkarten ist etwas zu dunkel geworden, das goldene Licht des Sonnenuntergangs ist nicht so gesättigt, wie ich es auf meinem durch Farbmanagement geeichten Monitor her kenne.

Aber alle, die die Karten bisher gesehen haben, zeigten sich begeistert, also bin ich es auch. 🙂

Meine Website: Baltrusch-Photo

Facebook: Baltrusch-Photo auf Facebook

 

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Aktshooting

„Hast du alles?“

„Ich hoffa, ja“, war meine Antwort.

Ein letztes Mal ließ ich meinen Blick über mein Fotoequipment schweifen: Blitze, Stative, Lichtformer, Hintergründe… es war alles da. Meine Akkus sind aufgeladen, die Chips leer, nun heißt es, alles ins Auto verfrachten. Kurz danach fuhr ich los.

Mein Ziel hieß Tanja. In ihrem Haus angekommen begaben wir uns in die Küche. Bei einer Tasse hervorragendem Kaffees quatschten wir über das bevorstehende Shooting, wurden lockerer.

Es ging um mein drittes bzw. viertes Buch. Zwei habe ich bereits herausgegeben:

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Mein drittes Buch handelt über Tattoos, das vierte wird ein Akt-Buch. Zum Thema Tattoos hatte ich Tanja bereits fotografiert. Nachzulesen ist es hier:

Tattoo-Fotoshooting

Diesmal also ging es um Akt. Schnell waren Ideen ausgetauscht. Starten wollte ich hier in der Küche, also hieß es, schnell diese für das Shooting zurecht zu machen.

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Danach habe ich die Perspektive ausgesucht und das Licht begutachtet. Wie ich schon Mal erklärt habe, stehe ich ja auf Availible Light. Nun musste Tanja mal kurz als Model (natürlich noch angezogen) herhalten, um alles einzustellen.

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Es passte alles. Nun konnte es losgehen. Ich möchte hierzu erklären, dass ich nicht alle Fotos hier veröffentlichen kann und will. Zum einen, weil nicht alle für die Öffentlichkeit bestimmt sind, und zum anderen, weil die anderen in meinem Buch das Licht der Welt erblicken werden.

Das Shooting in der Küche war sehr lustig und ergiebig. Verschiedene Posen wurden durchprobiert. An der Kamera wurden die Bilder einer ersten Begutachtung unterworfen, Verbesserungen sofort durchgeführt. Wir waren mit dieser Location sehr zufrieden.

(Zuhause am Rechner konnte ich mich davon überzeugen):

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Dann ging es ins Wohnzimmer. Dort räumten wir den Tisch zur Seite, da ich die große Fensterfront als nächstes nutzen wollte. Auch hier hieß es dann zuerst, alles einstellen:

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Ich wollte hier den Klassiker fotografieren: Frau nur mit weißen Oberhemd bekleidet verträumt am Fenster sitzend. Nachdem alles in der Kamera eingestellt war, hieß es: Bademantel aus, Hemd an.

Danach wollte ich den Fußboden nutzen. Glücklicherweise hatte er eine Heizung, so dass Tanja nicht so sehr frieren mußte, als ich sie bat, sich auf dem Boden zu legen.

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Die Zeit verging wie im Fluge. Zum Schluß baute ich noch mein kleines portables Studio auf, um dort klassische Low-Key-Aufnahmen zu machen.

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Nach einigen Stunden war das Shooting zu Ende. Überglücklich verabschiedeten wir uns.

Hier nochmal ein Aufruf zur eigenen Sache: wer sich vorstellen kann, in einem der beiden Bücher (Tattoo oder Akt) dabei sein zu können, kann sich gerne bei mir melden. Zu erreichen bin ich über meine Website:

Baltrusch-Photo

oder über Facebook

Baltrusch-Facebook

Man sieht sich…

 

 

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Modelshooting

Es war ein sonniger Sonntag in Dortmund. Die, die mich kennen, wissen, dass ich Sonne und Wärme nicht unbedingt mag. Allerdings gibt mir das dann die Gelegenheit, draußen zu fotografieren. Gut, ich fotografiere lieber im Nebel oder Nieselwetter, aber da ist es schlecht ein Model vor die Linse zu bekommen.

Somit war also alles gegeben, und wir begannen unser Shooting in einem Park in Dortmund.

Im Park

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Erste Vorbereitungen.

Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Zwischenzeitlich wurden auch die Klamotten gewechselt. Einige Familienväter, die von ihren Frauen wohl mit ihren Kleinkindern in den Park geschickt wurden, machten auffällig öfters ihre Runden an uns vorbei.

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Aktshooting

Nachdem wir im Park fertig waren, baute ich mein transportables Studio im Haus auf. Es entstanden einige Aktaufnahmen, von denen ich hier natürlich nur einige wenige zeigen kann.

Auch hier ist Vorbereitung alles. Und es ist bei mir wirklich hilfreich, wenn ich assistiert werde. Ich selber habe immer meinen Fokus auf die Technik. Ist das Licht richtig eingestellt? Ist die Pose gut? Da übersehe ich schon Mal, dass die Haare nicht richtig liegen, oder nicht alles richtig „am rechten Platz“ ist.

Der Tag ging schnell vorbei. Glücklich über das Ergebnis packte ich meine Sachen ein und machte mich auf den Weg nach Hause.

Ich habe es diesmal sogar geschafft, ein kleines Video zu drehen. Wer möchte, kann mal hier reinschauen:

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Ja, auch ich habe einen kleinen YouTube-Kanal. Aber keine Angst, da werden wohl nur sporadisch mal ein paar kleine Filmchen eingestellt, also nichts wildes.

Hier der Link: YouTube von Baltrusch-Photo

Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen. Also liked, teilt oder hinterlasst einen Kommentar, damit ich weiß, wie das so ankommt.

Wir sehen uns…

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Die Planungen beginnen

Die Sonne versteckt sich hinter dem Morgendunst, es ist kalt draußen. Ich schleiche mich mit einer heißen Tasse Kaffee bewaffnet unter meinem Dach, hole mir einen Blog mit Stift hervor und fange an zu schreiben. Ganz analog.

Das Jahr hat zwar gerade erst begonnen, trotzdem muss jetzt schon das eine oder andere geplant werden. Es geht um mein drittes Buch, das ich hoffentlich bis zur diesjährigen Buchmesse in Frankfurt veröffentlicht haben möchte.

Hier mal ein kleiner Bericht über das letzte Shooting: klick hier

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(Von meinem letzten Shooting)

Zum einen muss ich meine potentiellen Models anschreiben, ob denn weiterhin Interesse an ein Shooting besteht.

Jedes Model hat seine eigene Geschichte zu seinem/ihren Tattoo. Diese möchte ich bei den Aufnahmen mit einbinden, weshalb es also nicht nur Studioaufnahmen geben wird. Bei Tanja oben war eine große Treppe der optische Hintergrund zu ihrer Geschichte.

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(Tanja)

Somit muss also auch überlegt werden, wo die Aufnahmen gemacht werden sollen. Genehmigungen müssen eingeholt werden. Dass das leider nicht immer klappt, ist hier nachzulesen.

Doch ich bin zuversichtlich. Hier noch ein kleiner Aufruf: Wenn Du Dich angesprochen fühlst und meinst, Du könntest mit Deine Tattoos auch ins Buch, melde dich bei mir (männlich oder weiblich). Auch wenn es etwas dauert, so versuche ich alle Models zu fotografieren. Ob die Fotos dann ins Buch schaffen, wird am Ende erst entschieden. Auf jeden Fall haben beide Parteien etwas davon (ich die Erfahrung, das Model die Fotos).

Hinterlass einfach hier ein Kommentar, oder verwende die Kontaktmöglichkeiten über meine Website: Baltrusch-Photo

Auf Facebook bin ich auch. Baltrusch-Photo auf Facebook

Wir sehen uns….

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