Scheckkarten-USB

Die Fotos sind alle bearbeitet, einige werden ausgedruckt und sodann in ein Leporello gesteckt. Dazu einige Visitenkarten zwecks Werbung. Die umfangreichen Fotodateien wurden bisher auf CD bzw. bei noch größeren Mengen auf DVD gebrannt. Das ganze bekam dann der Kunde von mir überreicht.

leporello

Ich hatte bisher einmal den Fall, dass ein Kunde kein CD/DVD-Laufwerk an seinem  PC hatte. Daraufhin hatte ich ihn das Ganze auf USB kopiert. Schon damals gefiel mir diese Kombination mit USB und ausgedruckten Fotos. Auf der anstehenden Photokina hatte ich mich bei diversen Anbietern über deren Angebote informiert. Ja, sie sahen (gerade für Hochzeiten) sehr gut aus, waren auch relativ günstig… doch scheute ich mich noch etwas vor einer Großbestellung aus dem europäischen Ausland.

Nun habe ich aber doch den Schritt gewagt. Meine Wahl fiel auf Flashbay. Die Auswahl an Sticks ist recht groß, und man kann sie auch personalisieren. Also lud ich mein Logo hoch und holte mir ein Angebot rein. Das ging auch recht schnell, die Preise sind recht moderat.

Am selben Tag rief mich ein Mitarbeiter von Flashbay an und erkundigte sich, ob denn alles so in Ordnung sei. Jetzt kann man sich streiten, ob das aufdringlich oder eben eine gute Dienstleitung ist. Wir einigten uns darauf, dass die weitere Korrespondenz auf schriftlichem Wege erfolge, da ich nicht immer Zeit und Muße habe, alles per Telefon zu besprechen. Schon allein, weil ich mit den diversen Arten der Sticks und deren unterschiedlichen Druckmöglichkeiten etwas durcheinander kam, sagte mir Flashbay zu, mir Muster zu schicken, die wirklich am nächsten Tag in meinem Briefkasten waren.

Mit diesen Mustern überwarf ich dann meine bisherigen Ideen, eine neue wurde entwickelt. Diese wurde dann per Mail schnell verwirklicht, und eine Woche später wurden dann meine USB-Sticks per UPS geliefert.

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Meine Idee war, dass ich quasi meine Visitenkarten, die ich ja bei den Fotos als Eigenwerbung mit dazulege, auf den Scheckkarten-USBs abbilde. Das heißt, dass auf der einen Seite ein Schwarzweiß-Foto mit meinen (abgespeckten) Kontaktdaten abgedruckt wird, auf der anderen Seite ein Farbfoto.

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Mit der Qualität bin ich eigentlich sehr zufrieden. Eigentlich? Nun, ich bin ja, was meine Fotos anbelangt, ein kleiner Perfektionist. Das Farbfoto auf meine USB-Scheckkarten ist etwas zu dunkel geworden, das goldene Licht des Sonnenuntergangs ist nicht so gesättigt, wie ich es auf meinem durch Farbmanagement geeichten Monitor her kenne.

Aber alle, die die Karten bisher gesehen haben, zeigten sich begeistert, also bin ich es auch. 🙂

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Aktshooting

„Hast du alles?“

„Ich hoffa, ja“, war meine Antwort.

Ein letztes Mal ließ ich meinen Blick über mein Fotoequipment schweifen: Blitze, Stative, Lichtformer, Hintergründe… es war alles da. Meine Akkus sind aufgeladen, die Chips leer, nun heißt es, alles ins Auto verfrachten. Kurz danach fuhr ich los.

Mein Ziel hieß Tanja. In ihrem Haus angekommen begaben wir uns in die Küche. Bei einer Tasse hervorragendem Kaffees quatschten wir über das bevorstehende Shooting, wurden lockerer.

Es ging um mein drittes bzw. viertes Buch. Zwei habe ich bereits herausgegeben:

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Mein drittes Buch handelt über Tattoos, das vierte wird ein Akt-Buch. Zum Thema Tattoos hatte ich Tanja bereits fotografiert. Nachzulesen ist es hier:

Tattoo-Fotoshooting

Diesmal also ging es um Akt. Schnell waren Ideen ausgetauscht. Starten wollte ich hier in der Küche, also hieß es, schnell diese für das Shooting zurecht zu machen.

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Danach habe ich die Perspektive ausgesucht und das Licht begutachtet. Wie ich schon Mal erklärt habe, stehe ich ja auf Availible Light. Nun musste Tanja mal kurz als Model (natürlich noch angezogen) herhalten, um alles einzustellen.

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Es passte alles. Nun konnte es losgehen. Ich möchte hierzu erklären, dass ich nicht alle Fotos hier veröffentlichen kann und will. Zum einen, weil nicht alle für die Öffentlichkeit bestimmt sind, und zum anderen, weil die anderen in meinem Buch das Licht der Welt erblicken werden.

Das Shooting in der Küche war sehr lustig und ergiebig. Verschiedene Posen wurden durchprobiert. An der Kamera wurden die Bilder einer ersten Begutachtung unterworfen, Verbesserungen sofort durchgeführt. Wir waren mit dieser Location sehr zufrieden.

(Zuhause am Rechner konnte ich mich davon überzeugen):

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Dann ging es ins Wohnzimmer. Dort räumten wir den Tisch zur Seite, da ich die große Fensterfront als nächstes nutzen wollte. Auch hier hieß es dann zuerst, alles einstellen:

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Ich wollte hier den Klassiker fotografieren: Frau nur mit weißen Oberhemd bekleidet verträumt am Fenster sitzend. Nachdem alles in der Kamera eingestellt war, hieß es: Bademantel aus, Hemd an.

Danach wollte ich den Fußboden nutzen. Glücklicherweise hatte er eine Heizung, so dass Tanja nicht so sehr frieren mußte, als ich sie bat, sich auf dem Boden zu legen.

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Die Zeit verging wie im Fluge. Zum Schluß baute ich noch mein kleines portables Studio auf, um dort klassische Low-Key-Aufnahmen zu machen.

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Nach einigen Stunden war das Shooting zu Ende. Überglücklich verabschiedeten wir uns.

Hier nochmal ein Aufruf zur eigenen Sache: wer sich vorstellen kann, in einem der beiden Bücher (Tattoo oder Akt) dabei sein zu können, kann sich gerne bei mir melden. Zu erreichen bin ich über meine Website:

Baltrusch-Photo

oder über Facebook

Baltrusch-Facebook

Man sieht sich…

 

 

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Modelshooting

Es war ein sonniger Sonntag in Dortmund. Die, die mich kennen, wissen, dass ich Sonne und Wärme nicht unbedingt mag. Allerdings gibt mir das dann die Gelegenheit, draußen zu fotografieren. Gut, ich fotografiere lieber im Nebel oder Nieselwetter, aber da ist es schlecht ein Model vor die Linse zu bekommen.

Somit war also alles gegeben, und wir begannen unser Shooting in einem Park in Dortmund.

Im Park

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Erste Vorbereitungen.

Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Zwischenzeitlich wurden auch die Klamotten gewechselt. Einige Familienväter, die von ihren Frauen wohl mit ihren Kleinkindern in den Park geschickt wurden, machten auffällig öfters ihre Runden an uns vorbei.

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Aktshooting

Nachdem wir im Park fertig waren, baute ich mein transportables Studio im Haus auf. Es entstanden einige Aktaufnahmen, von denen ich hier natürlich nur einige wenige zeigen kann.

Auch hier ist Vorbereitung alles. Und es ist bei mir wirklich hilfreich, wenn ich assistiert werde. Ich selber habe immer meinen Fokus auf die Technik. Ist das Licht richtig eingestellt? Ist die Pose gut? Da übersehe ich schon Mal, dass die Haare nicht richtig liegen, oder nicht alles richtig „am rechten Platz“ ist.

Der Tag ging schnell vorbei. Glücklich über das Ergebnis packte ich meine Sachen ein und machte mich auf den Weg nach Hause.

Ich habe es diesmal sogar geschafft, ein kleines Video zu drehen. Wer möchte, kann mal hier reinschauen:

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Ja, auch ich habe einen kleinen YouTube-Kanal. Aber keine Angst, da werden wohl nur sporadisch mal ein paar kleine Filmchen eingestellt, also nichts wildes.

Hier der Link: YouTube von Baltrusch-Photo

Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen. Also liked, teilt oder hinterlasst einen Kommentar, damit ich weiß, wie das so ankommt.

Wir sehen uns…

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Die Planungen beginnen

Die Sonne versteckt sich hinter dem Morgendunst, es ist kalt draußen. Ich schleiche mich mit einer heißen Tasse Kaffee bewaffnet unter meinem Dach, hole mir einen Blog mit Stift hervor und fange an zu schreiben. Ganz analog.

Das Jahr hat zwar gerade erst begonnen, trotzdem muss jetzt schon das eine oder andere geplant werden. Es geht um mein drittes Buch, das ich hoffentlich bis zur diesjährigen Buchmesse in Frankfurt veröffentlicht haben möchte.

Hier mal ein kleiner Bericht über das letzte Shooting: klick hier

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(Von meinem letzten Shooting)

Zum einen muss ich meine potentiellen Models anschreiben, ob denn weiterhin Interesse an ein Shooting besteht.

Jedes Model hat seine eigene Geschichte zu seinem/ihren Tattoo. Diese möchte ich bei den Aufnahmen mit einbinden, weshalb es also nicht nur Studioaufnahmen geben wird. Bei Tanja oben war eine große Treppe der optische Hintergrund zu ihrer Geschichte.

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(Tanja)

Somit muss also auch überlegt werden, wo die Aufnahmen gemacht werden sollen. Genehmigungen müssen eingeholt werden. Dass das leider nicht immer klappt, ist hier nachzulesen.

Doch ich bin zuversichtlich. Hier noch ein kleiner Aufruf: Wenn Du Dich angesprochen fühlst und meinst, Du könntest mit Deine Tattoos auch ins Buch, melde dich bei mir (männlich oder weiblich). Auch wenn es etwas dauert, so versuche ich alle Models zu fotografieren. Ob die Fotos dann ins Buch schaffen, wird am Ende erst entschieden. Auf jeden Fall haben beide Parteien etwas davon (ich die Erfahrung, das Model die Fotos).

Hinterlass einfach hier ein Kommentar, oder verwende die Kontaktmöglichkeiten über meine Website: Baltrusch-Photo

Auf Facebook bin ich auch. Baltrusch-Photo auf Facebook

Wir sehen uns….

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Schwangerschaftsfoto

Kürzlich wurde ich gefragt, wie ich dieses Foto gemacht habe:

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Nun, diese Art von Fotos habe ich bei dem letzten Schwangerschaftsshooting auch zum ersten Mal gemacht.Das Model zeigte mir in ihrem Handy ein ähnliches Bild und fragte mich, ob ich das denn auch so hinbekäme.

Theoretisch wusste ich, wie es geht, also ausprobieren.

Vorab, was braucht man dafür? Ich selber habe folgende Utensilien:

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Neben meiner Kamera habe ich zwei Yongnuo-Blitze (YN560 III, das sind die mit den eingebauten Funkempfängern), dazu natürlich den entsprechenden Funkauslöser für meine Kamera, zwei Stative für die Blitze und ein Stativ für meinen faltbaren Hintergrund.

Aufgebaut sieht es so aus:

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Die Blitze habe ich so positioniert (einen für den oberen, einen für den unteren Bereich), dass sie den Hintergrund hell ausleuchten. So wird dieser auf dem Foto schneeweiß. Wer keinen faltbaren Hintergrund hat, kann auch eine helle Wand nehmen, vor dem man das Model stellt.

Das war schon alles für den Aufbau. Das Model wird ein  oder zwei Stufen unterbelichtet. Da ich kein Wabengitter benutzt habe, wurde das Blitzlicht weit gestreut. Positiver Efekt: das Model bekommt davon etwas ab, so dass ihr Körper keine harte Silhouette vor dem weißen Hintergrund bildet. Dadurch wirkt alles etwas plastischer.

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Man sieht, keine Hexerei, einfach nur ausprobieren. Ich hoffe, ich konnte helfen. Wenn noch Fragen sein sollte, kontaktiert mich einfach oder schreibt es hier als Kommentar drunter.

 

Man sieht sich…

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Worpswede 2016

Diese Galerie enthält 5 Fotos.

Die Sonne geht auf, taucht die Landschaft in ein unwirkliches Licht. Noch kann die Welt sich nicht entscheiden, ob sie in der Dunkelheit verbleiben oder doch heller werden soll. Es ist kalt hier im kleinen Hotelzimmer, in deren Ecken noch … Weiterlesen

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Comic und Fotografie

Was haben Comics mit Fotografie zu tun? Eine ganze Menge! Wer mit fotografischen Blick gut gemachte Comics anschaut, wird erkennen, dass auch hier von der Drittelregel gebrauch gemacht wird. Die Perspektiven werden geschickt benutzt, um bildliche Spannungen aufzubauen.

So, jetzt habe ich den Übergang, um mein Faible (Comics) hier im Fotografenblog unterzubringen. 🙂

Schon als kleiner Junge haben mich Comics fasziniert. Zu meinen absoluten Favoriten zählen neben den Peanuts, Tim & Struppi, Asterix, DC- und Marvelcomics, Prinz Eisenherz (von dem ich meine Liebe zu Schwarzweiß-Bilder habe) und viele andere mehr, auch die von Donald Duck.

Somit war es klar, dass ich zur Donald-Duck-Comicausstellung nach Oberhausen musste.

Drin wurden den verschiedenen Künstlern viel Platz für ihre Kunstwerke gegeben. Mir lief ein ehrfürchtiger Schauer über den Rücken, als ich vor Originalzeichnungen vom Duckman Carl Barks gegenüber stand.

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Ein ganzer Raum wurde aber auch seinem künstlerischen Nachfolger Don Rosa gewidmet, den ich auch schon mal persönlich getroffen habe.

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Meine Frau ließ das alles über sich ergehen, lächelte wie zu einem kleinen Kind, wenn ich sie auf (für mich Comic-Nerd) wichtige Details in div. Zeichnungen hinwies. Ich aber fühlte mich wohl, tauchte in diese Welt ein und genoss die Zeit.

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Comics, Comics, Comics… wohin man schaute. Ergänzend mit sehr viel Hintergrundinformationen konnte man in dieser Ausstellung sehr viel Zeit verbringen.

 

Natürlich darf ein obligatorisches Selfie nicht fehlen.

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Nach der Ausstellung gingen wir in den angrenzenden Shop. Dort deckte ich mich mit einigen Comics ein (natürlich), wobei ich mich stark zurückhalten musste, um nicht in Kaufrausch zu verfallen. Dann jedoch lenkte meine Frau meine Aufmerksamkeit auf einige Poster, die etwas versteckt um eine Ecke hangen. Tja, das wurde doch teuer für mich, erblickte ich doch handsignierte Bilder vom Meister Carl Barks.

Musste ich mir eins kaufen? Ja!!!

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Fotograf: mein kleiner Sohn (6 Jahre)

Also, für alle Donald-Fans: ab nach Oberhausen, es lohnt sich!

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