Ray Wilson in Worpswede 2013

Buntes Laub fällt von den Bäumen, die Tage werden merklich kürzer und frischer. Was haben diese Anzeichen für eine Bedeutung? Richtig, Ray Wilson tritt wieder in Worpswede auf.

Dieses Jahr hatte ich mir extra einen Tag frei genommen, um nicht wie in den letzten Jahren entweder zeitlich knapp (Ray in Worpswede 2011) oder unausgeschlafen (Ray in Worpswede 2012) in Worpswede anzukommen. Nun, dieses Mal hat es doch tatsächlich geklappt.

Gegen frühen Nachmittag trudelte ich ausgeschlafen am Hotel ein. Hier hatte sich wirklich nichts verändert; immer noch einfach aber sehr gemütlich. Ich bekam meinen Schlüssel und begab mich aufs Zimmer. Dort erlitten meine Geruchsnerven einen derben Schlag, denn es roch im Zimmer sehr stark nach kalten Zigarettenrauch. Da dieses allerdings als Nichtraucherzimmer ausgewiesen war, glaubte ich, dass meine Nase etwas überreagierte. Somit öffnete ich trotz der Kühle draußen das Fenster und ging erstmal zu einer nahe gelegenen Pizzeria, um meinen Hunger zu stillen. Mit der Pizzaschachtel in der Hand schlenderte ich Richtung Musichall. Dort angekommen zückte ich mein Handy und rief eine Freundin an, die mich durch den Hintereingang in die Halle bringen wollte. Dieses Jahr hatte ich nämlich das Privileg, beim Soundcheck mit dabei sein zu dürfen. Am Hintereingang angekommen sah ich schon den großen Transporter von Ray und eine typische Geräuschkulisse von Instrumenten wehte über den ansonsten verwaisten Hof. Die Musik wurde lauter, ein Beweis, dass die Tür geöffnet wurde; Petra stand dort und holte mich rein.

Endlich war ich wieder in der Musichall von Worpswede. Ich liebe diese Location! Dunkel und irgendwie echt, unverfälscht nahm mich diese Halle auf. Ich begab mich in eine hintere Ecke des Raumes, um die Künstler auf der Bühne nicht zu stören. Dort begrüßte ich die anderen. Dann holte ich meine Kamera heraus, um die Atmosphäre hier einzufangen.

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Up

Es war eine sehr interessante Erfahrung, an einem Soundcheck dabei gewesen zu sein, Künstler bei ihrer kreativen Arbeit beobachten zu können. Die Zeit verging sehr schnell, und schon war die Probe beendet, das Publikum strömte herein. Es begann ein geniales Konzert, hier einige Eindrücke (Klick auf das Foto vergrößert dieses):

BassAli FergussonPiano

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Rotes Licht

Ray und Ali
Ray WilsonRay Wilson
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Wie immer ging der Abend viel zu schnell zu Ende. Nach dem Konzert hatten alle die Gelegenheit, mit den Künstlern zu sprechen. Ray begrüßte mich mit einem Klapps auf die Schulter. Auch die Atmosphäre nach so einem Konzert ist bemerkenswert. Alles wirkt locker und gelöst.

Die Geräusche der Arbeiter, die das Equipment von der Bühne verstauten, hallten in der nunmehr leeren Halle wider. Ich traf mich noch mit zwei Freunden zu einem Absacker in einem kleinen Zimmer im Hotel, quatschten noch sehr lange, bis ich dann doch vor Müdigkeit das Handtuch warf und mich in mein Zimmer begab.

Der Zigarettenrauch war immer noch stark präsent… Memo an mich: nächstes Jahr nicht dieses Zimmer!!!

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Über Baltrusch Photo

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