Schwangerschaftsfoto

Kürzlich wurde ich gefragt, wie ich dieses Foto gemacht habe:

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Nun, diese Art von Fotos habe ich bei dem letzten Schwangerschaftsshooting auch zum ersten Mal gemacht.Das Model zeigte mir in ihrem Handy ein ähnliches Bild und fragte mich, ob ich das denn auch so hinbekäme.

Theoretisch wusste ich, wie es geht, also ausprobieren.

Vorab, was braucht man dafür? Ich selber habe folgende Utensilien:

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Neben meiner Kamera habe ich zwei Yongnuo-Blitze (YN560 III, das sind die mit den eingebauten Funkempfängern), dazu natürlich den entsprechenden Funkauslöser für meine Kamera, zwei Stative für die Blitze und ein Stativ für meinen faltbaren Hintergrund.

Aufgebaut sieht es so aus:

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Die Blitze habe ich so positioniert (einen für den oberen, einen für den unteren Bereich), dass sie den Hintergrund hell ausleuchten. So wird dieser auf dem Foto schneeweiß. Wer keinen faltbaren Hintergrund hat, kann auch eine helle Wand nehmen, vor dem man das Model stellt.

Das war schon alles für den Aufbau. Das Model wird ein  oder zwei Stufen unterbelichtet. Da ich kein Wabengitter benutzt habe, wurde das Blitzlicht weit gestreut. Positiver Efekt: das Model bekommt davon etwas ab, so dass ihr Körper keine harte Silhouette vor dem weißen Hintergrund bildet. Dadurch wirkt alles etwas plastischer.

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Man sieht, keine Hexerei, einfach nur ausprobieren. Ich hoffe, ich konnte helfen. Wenn noch Fragen sein sollte, kontaktiert mich einfach oder schreibt es hier als Kommentar drunter.

 

Man sieht sich…

Meine Website: Baltrusch-Photo

 

 

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Worpswede 2016

Diese Galerie enthält 5 Fotos.

Die Sonne geht auf, taucht die Landschaft in ein unwirkliches Licht. Noch kann die Welt sich nicht entscheiden, ob sie in der Dunkelheit verbleiben oder doch heller werden soll. Es ist kalt hier im kleinen Hotelzimmer, in deren Ecken noch … Weiterlesen

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Comic und Fotografie

Was haben Comics mit Fotografie zu tun? Eine ganze Menge! Wer mit fotografischen Blick gut gemachte Comics anschaut, wird erkennen, dass auch hier von der Drittelregel gebrauch gemacht wird. Die Perspektiven werden geschickt benutzt, um bildliche Spannungen aufzubauen.

So, jetzt habe ich den Übergang, um mein Faible (Comics) hier im Fotografenblog unterzubringen. 🙂

Schon als kleiner Junge haben mich Comics fasziniert. Zu meinen absoluten Favoriten zählen neben den Peanuts, Tim & Struppi, Asterix, DC- und Marvelcomics, Prinz Eisenherz (von dem ich meine Liebe zu Schwarzweiß-Bilder habe) und viele andere mehr, auch die von Donald Duck.

Somit war es klar, dass ich zur Donald-Duck-Comicausstellung nach Oberhausen musste.

Drin wurden den verschiedenen Künstlern viel Platz für ihre Kunstwerke gegeben. Mir lief ein ehrfürchtiger Schauer über den Rücken, als ich vor Originalzeichnungen vom Duckman Carl Barks gegenüber stand.

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Ein ganzer Raum wurde aber auch seinem künstlerischen Nachfolger Don Rosa gewidmet, den ich auch schon mal persönlich getroffen habe.

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Meine Frau ließ das alles über sich ergehen, lächelte wie zu einem kleinen Kind, wenn ich sie auf (für mich Comic-Nerd) wichtige Details in div. Zeichnungen hinwies. Ich aber fühlte mich wohl, tauchte in diese Welt ein und genoss die Zeit.

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Comics, Comics, Comics… wohin man schaute. Ergänzend mit sehr viel Hintergrundinformationen konnte man in dieser Ausstellung sehr viel Zeit verbringen.

 

Natürlich darf ein obligatorisches Selfie nicht fehlen.

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Nach der Ausstellung gingen wir in den angrenzenden Shop. Dort deckte ich mich mit einigen Comics ein (natürlich), wobei ich mich stark zurückhalten musste, um nicht in Kaufrausch zu verfallen. Dann jedoch lenkte meine Frau meine Aufmerksamkeit auf einige Poster, die etwas versteckt um eine Ecke hangen. Tja, das wurde doch teuer für mich, erblickte ich doch handsignierte Bilder vom Meister Carl Barks.

Musste ich mir eins kaufen? Ja!!!

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Fotograf: mein kleiner Sohn (6 Jahre)

Also, für alle Donald-Fans: ab nach Oberhausen, es lohnt sich!

Meine Website: Baltrusch-Photo

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Buchmesse 2016 – leider ohne mich.

Das war es mit der Frankfurter Buchmesse. Was habe ich mich dieses Jahr darauf gefreut! Zum einen, da ich ungemein gerne auf diese Messe gehe, und zum anderen, weil dort zum ersten Mal ein Buch von mir zwischen all die Millionen anderer in einem Regal steht.

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Seit sehr vielen Jahren besuche ich die Frankfurter Buchmesse. Seit jeher war es mein Traum, auch mal ein Buch zu veröffentlichen. Ich stellte es mir immer vor wie es wohl wäre, durch die unzähligen Gänge zu schlendern, um dann vor meinem Buch zu stehen.
Letztes Jahr nun hatte ich ein Gespräch mit dem Brighton Verlag (nachzulesen hier), und dieses Jahr sollte nun dieser Traum Wirklichkeit werden… wenn ich denn wie geplant heute da gewesen wäre.

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Doch leider hatte ich eine schlaflose Nacht. War es die Aufregung vor DEN Tag? Oder war ich einfach nur von meinem Urlaub dermaßen ausgepowert, dass ich in dieser Nacht nicht zur Ruhe kam? Schließlich sind wir nach unserem ersten gemeinsamen Urlaub nach 7 Jahren erst am Freitag nach über 8 Stunden Autofahrt durch Nacht, Regen und unzähligen Staus Zuhause angekommen. Die Kinder waren völlig fertig. Samstag hieß es erst mal an- und (soweit möglich) zur Ruhe kommen. Abends haben meine Frau und ich noch unseren 10-jährigen Hochzeitstag mit Essen und Wein gefeiert (natürlich Zuhause, da kein Babysitter).

Tja, und wie gesagt, nachts bekam ich kein Auge zu. Recht früh quälte ich mich dann total übermüdet mit einer Tasse Kaffee auf die Terrasse und beobachtete, wie die Sonne den Frühnebel langsam auflöste.

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Ich traute mir die Fahrt nach Frankfurt nach dieser Nacht nicht zu, geschweige denn den ganzen Tag auf der Messe und dann noch den Heimweg. So entschied ich mich schweren Herzens, Zuhause zu bleiben.

Klar, es gibt eine nächste Buchmesse. Aber da heißt es, ein ganzes Jahr warten. Wenn man so kurz davor war, seinen Traum zu erfüllen, ist es doch recht enttäuschend…
Aber vielleicht schaffe ich es ja, bis dahin mein drittes Buch zu veröffentlichen. Das wäre ja ein Ansporn…
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Fotoshooting für das dritte Buch

Endlich war es wieder soweit: es stand das nächste Shooting für mein drittes Buch an.

Für alle die, die meine ersten Bücher nicht kennen, hier eine kleine Vorstellung:

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Das erste Buch ist ein Bildband über Ray Wilson, der Phil Collins für ein Album als Sänger bei der Gruppe GENESIS ersetzte. Ich habe über Jahre hinweg seine Auftritte fotografisch begleitet. Eine Auswahl der besten Bilder sind in diesem Buch.

Im zweiten Buch ist eine Zusammenarbeit mit einem befreundeten Friseur. Über eine lange Zeit hinweg haben wir nach Feierabend Models in seinem kleinen Laden gestylt und fotografiert.

Die Bücher sind in jedem Buchgeschäft, online (z.B. Amazon, Thalia) oder bei mir zu beziehen (siehe hier).

Und nun arbeite ich gerade an mein drittes Buch. Es wird das Thema “Tattoos” haben. Dazu habe ich ein kleines Netzwerk bestehend aus Models aufgebaut, das ich nun langsam abarbeite.

Leider schaffe ich es zeitlich nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe (nachzulesen hier).

Wie auch immer, nun war es wieder soweit. Ich traf mich mit Tanja bei strahlenden Sonnenschein auf einem Parkplatz in Dortmund. Als Location hatte ich eine bekannte Treppe an der B1 ausgesucht. Der Grund ist, dass ich ihr Tattoo, das eine Frau zeigt, die eine Treppe emporsteigt, fotografisch umsetzen wollte.

Schnell waren die Blitze aufgebaut.

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Danach begab sich Tanja auf ihren Platz, das Shooting konnte beginnen.

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Die Treppe befand sich dank ihrer hohen Mauern im Schatten. Trotzdem benutzte ich meine kleine Blitzanlage bestehend aus Softboxen der Marke Firefly und meine Yongnuo-Funkblitze, um bei Tanja links und rechts ein sog. Rim-Light zu setzen.

In den knapp zwei Stunden, die wir dort fotografierten, endstanden viele tolle Fotos. Zweimal zog sich Tanja um. Das wurde wohl von manchen Autofahrern auf der nahen B1 beobachtet, so dass wir hin und wieder ein Hupen vernahmen. Zum Glück passierte dort kein Unfall. 🙂

Da ich natürlich die Fotos, die ins Buch schaffen werden, vorab nicht veröffentliche, gibt es hier nur eine kleine Auswahl. Das werde ich auch für weitere Shootings so halten.

 

Auf jeden Fall wird Tanja auch bei meinem vierten Buch dabei sein, das das Thema “Aktfotografie” beinhalten wird. Verpasst also keinen weiteren Blogeintrag. 🙂

Nach knapp zwei Stunden kam die Sonne doch langsam um die Ecke, so dass mir das Licht nicht mehr so gefiel. Außerdem hatten wir genug fotografiert, und so packten wir zufrieden unsere Sachen ein.

Wenn Du Dich angesprochen fühlst und meinst, Du könntest mit Deine Tattoos auch ins Buch, melde dich bei mir (männlich oder weiblich). Auch wenn es etwas dauert, so versuche ich alle Models zu fotografieren. Ob die Fotos dann ins Buch schaffen, wird am Ende erst entschieden. Auf jeden Fall haben beide Parteien etwas davon (ich die Erfahrung, das Model die Fotos).

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Das nächste Shooting ist in Planung.

Man sieht sich…

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Photokina 2016

“Hallo Pavel, ich bin es, Dein Zuschauer auf YouTube.”

“Ach Du bist es! Aber ich glaube, ich habe ein paar mehr.”

“Können wir denn mal zusammen ein Foto machen?”

“Klar!”

Pavel Kaplun und ich stellen uns nebeneinander und grinsen in die Kamera; meine Frau fotografiert. Ich kontrolliere das Ergebnis.

“Oh, leider zu dunkel geworden. Können wir uns vielleicht da hinten ins Licht stellen?”
“Du, dafür gibt es dieses Teil hier, das kannst Du aufklappen.”

Er zeigt auf meinen integrierten Blitz. Jetzt bin ich etwas verunsichert. Will er mich veralbern? Wer blitzt denn schon damit?

“Du kannst Deine Kamera aber auch auf dieses grüne P stellen.”

Sehr erstaunt schaue ich ihn an. Und da ist es: der Schalk in seinen Augen! Alles klar, er will mich verschaukeln.

“Hey, noch so ein Witz, und ich lösche alle Deine Videos!”

Auch ich lache jetzt, korregiere meine Kameraeinstellungen und knips:

Pavel Kaplun ist wirklich so, wie er sich in seinen Videos präsentiert. Absolut souverän und total natürlich. Er nimmt sich Zeit für sein Publikum, beantwortet geduldig alle Fragen und posiert:

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Während seiner Vorträge zeigt sich der Profi. Seine Zuschauer hängen gebannt an seine Lippen.

Direkt neben Pavels Stand ist der von Benjamin Jaworskyj. Größer kann der Kontrast kaum sein. Während Pavel seinen Vortrag ruhig und souverän hält, springt Ben nebenan auf der Bühne herum und macht Selfis mit dem Publikum:

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Reißerisch auch seine Bühnendekoration:

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Im Gegensatz dazu, das von Pavel:

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Letzendlich ist das alles Geschmackssache. Wie auch immer, ein Besuch bei Pavel lohnt sich immer!

Genauso natürlich auch der Besuch bei der Photokina. Ich habe mich vor Ort über eine spiegellose Kamera von Sony informiert… sehr interessant.

Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass die Messe kleiner geworden ist. Oder lag es daran, dass ich die vielen Informationsstände der Action-Cams und Copter nicht besucht habe?

Wie auch immer, es hat wieder wahnsinnigen Spaß gemacht, in dieser Welt einzutauchen, und einige Kontakte zu knüpfen.

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Bis in zwei Jahren. Man sieht sich…

Meine Website: Baltrusch-Photo

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Die Photokina ruft

Ab Morgen ist es wieder soweit: die Photokina öffnet ihre Tore. Alle zwei Jahre pilgern Fotoenthusiasten nach Köln, um dort mit Gleichgesinnten in dieser Welt abzutauchen.

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Als meine Frau mir vor vielen, vielen Jahren Mal eine Eintrittskarte für dieses Event schenkte, war ich noch absolut auf Analog eingestellt. Ich konnte mir in keinster Weise vorstellen, jemals digital zu werden.

Jetzt sieht es ganz anders aus. Die Möglichkeiten, die die digitale Welt einem Fotografen eröffnet, sind enorm, Stichwort soziale Netzwerke, Archivierung, Vereinfachung von Herstellung und Bearbeitung von Fotos, nur um einige zu nennen.

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Nicht nur, um auf dem neusten technischen Stand zu bleiben, ist ein Besuch auf der Photokina unabdingbar, sondern auch (und das ist fast noch wichtiger), um sein Netzwerk zu pflegen und auszubauen.

Darüber hinaus macht es auch einfach nur Spaß, durch die Hallen zu schlendern, mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die genauso durchgeknallt sind wie ich.

 

Da ich erst am Donnerstag da sein werde, verpasse ich leider eine Begegnung mit Stephan Wiesner, der mir mit seinen YouTube-Videos sehr geholfen hat. Dafür hoffe ich, Pavel Kaplun zu treffen. Ich werde natürlich meine Kamera mitnehmen, da erfahrungsgemäß überall Motive auf einen Fotografen warten. Selbstverständlich werde ich auch ausführlich über meinen Besuch dort in meinem Blog berichten.

Meine letzten beide Male sind hier nachzulesen:

Photokina 2010

Photokina 2012

Vielleicht sieht man sich dort…

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